Rund 80 Jugendliche auf dem Jugendkirchentag

veröffentlicht 19.06.2026 von m.ruppert, Jugendarbeit Dekanat Ingelheim-Oppenheimer

Rund 80 Jugendliche verliesen in 2 Reisebussen das Dekanat Ingelheim-Oppenheim, um den Jugendkirchentag zu erleben mitzugestalten.

Vom 4. bis 7. Juni trafen sich etwa 4500 Jugendliche aus dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau zum Jugendkirchentag in Alsfeld – unter dem Motto „Mach laut. Mach bunt. Mach mit.“ Mit rund 80 Teilnehmenden, plus deren Gruppenbetreuungen, war auch das Dekanat Ingelheim-Oppenheim mit einer großen Gruppe vertreten. Vier Tage lang standen Gemeinschaft, Glaube, Musik und viele besondere Erlebnisse im Mittelpunkt.

Das Motto war dabei weit mehr als nur ein Slogan. „Mach laut“ ermutigte dazu, die eigene Stimme einzubringen, für den Glauben einzustehen und sich mit eigenen Gedanken und Fragen einzubringen. „Mach bunt“ spiegelte die Vielfalt der Menschen, Talente und Ideen wider, die den Jugendkirchentag prägten. Und „Mach mit“ lud dazu ein, nicht nur Zuschauerin oder Zuschauer zu sein, sondern aktiv das Programm und die Gemeinschaft mitzugestalten.

Der Jugendkirchentag begann mit einem verregneten Eröffnungsgottesdienst am Donnerstagnachmittag. Doch das Wetter wurde von Tag zu Tag besser – und mit jedem Sonnenstrahl stieg auch die Stimmung unter den Teilnehmenden. Schon bald herrschte auf dem Gelände eine fröhliche Festivalatmosphäre, die von Offenheit, Begegnung und guter Laune geprägt war.

Zu den Höhepunkten gehörten die Konfi-Rallye, die Aqua-Party, zahlreiche Workshops, Konzerte und die vielen Begegnungen mit Jugendlichen aus anderen Regionen. Bei der Konfi-Rallye waren Kreativität, Mut und Teamgeist gefragt: Beim möglichst lauten Schreien, dem „Musikalischen Imposter“ – einem Ratespiel, bei dem die Gruppe herausfinden musste, wer heimlich falsch tanzt – oder dem Gummistiefelweitwurf hatten alle viel Spaß. Besonders stolz sind wir auf eine Konfirmandin aus unserer Gruppe, die beim Gummistiefelweitwurf die Tagesbestweite aller Mädchen erreichte.

Neben den abwechslungsreichen Aktionen bot der Jugendkirchentag auch Raum für Gottesdienste, Gespräche und persönliche Glaubenserfahrungen. Auch die Unterkunft in Klassenräumen einer Schule war ein eigenes Erlebnisfeld. Sich auf engem Raum miteinander arrangieren, in Containern duschen, aber auch viel Möglichkeit der Begegnung, trug zum Erlebnis Jugendkirchentag bei. Viele Jugendliche nutzten die verschiedenen Gelegenheiten, neue Menschen kennenzulernen, gemeinsam zu feiern, zu singen und über Fragen des Lebens und des Glaubens ins Gespräch zu kommen.

So bleibt der Jugendkirchentag 2026 als ein lebendiges Beispiel für sein Motto in Erinnerung: laut in der Freude, bunt in seiner Vielfalt und geprägt vom Mitmachen vieler engagierter junger Menschen. Die Tage in Alsfeld haben gezeigt, wie lebendig Kirche sein kann, wenn junge Menschen ihren Glauben gemeinsam erleben und gestalten.